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Bahnhof Alme
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Bahnhof Alme

Lage und Statistische Daten

Nach drei Jahren Bauzeit erreichte am 01. April 1901 der erste Zug den in Streckenkilometer 43,3 der Linie Büren – Brilon gelegenen, neuen Bahnhof Alme. Neben der eher lokalen Bedeutung der Almetalbahn sind die auf der Gesamtstrecke von Paderborn bis Brilon Wald verkehrenden "Heckeneilzüge" zu nennen. So verkehrte von 1950 bis 1974 ein Eilzugpaar von Bremen nach Frankfurt und von 1963 bis 1966 der so genannte Dom zu Dom-Express von Paderborn nach Köln.

Der lokale Reisezugverkehr auf dem Mittelabschnitt von Brilon Stadt bis Büren wurde bereits Mitte der sechziger Jahre eingestellt. Nachdem der Bahnhof Alme seit 1973 personell unbesetzt blieb, erfolgte mit der Einstellung des Eilzugpaares nach Köln am 29.09.1974 die Stilllegung im Personenverkehr zwischen Büren und Brilon Wald. Mit Datum vom 14.04.1975 endete auch der Restgüterverkehr zwischen Alme und Ringelstein. Alme wurde fortan zur unbesetzten Zuglaufstelle der nun im Zugleitbetrieb befahrenen Strecke.

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Am 30. Mai 1992 erfolgte auch die Stilllegung des Abschnittes Rekostein – Alme, nachdem der Endpunkt zum Schluss nur noch zum Umsetzen der Lok bei Bedienung von Rekostein angefahren wurde. Zur Einstellung des Regelverkehrs war hier die Baureihe 212 im Einsatz. Die Strecke Rekostein Anst – Alme wurde im August 1995, der Abschnitt Alme – Umspannwerk Büren bereits 1975 vom Energieversorger VEW zur Durchführung der sehr seltenen Großtransformatortransporte zu den Umspannwerken Nehden und Büren gepachtet.

Nach Umbau des heutigen RWE-Umspannwerkes Büren und der am 07. Dezember 2012 erfolgten, letzten Abholung eines Großtrafos dort, ließ sich bis Oktober 2014 im Bahnhof Alme nur noch der in den Sommermonaten an einzelnen Tagen verkehrende Schienenbus der Waldbahn Almetal e.V. beobachten. Seit der Abholung der beiden VT durch den Käufer EVG am 16. Februar 2017 liegt die Strecke und wird aller Voraussicht nach gemäß den Regelungen des Pachtvertrages zurückgebaut.

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Ort

Die bis 1974 selbstständige Gemeinde Alme und heutiger Ortsteil von Brilon liegt an der Grenze zu Wünnenberg und damit im Übergangsbereich von Sauer- und Paderborner Land. Im südlichen Ortsbereich entspringt aus 104 Karstquellen das namensgebende Flüsschen Alme, welches das Dorf in nordwestlicher Richtung gen Büren verlässt. Mit 35 Quadratkilometern Fläche und etwa 1830 Einwohnern ist Alme nach der Kernstadt der größte Ortsteil von Brilon. Charakteristisch sind die Landwirtschaft sowie der Fremdenverkehr. Mehr als ein Dutzend gut beschilderte Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 50 km laden zu erholsamen Wanderungen durch die Almer Wälder ein.


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