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Stahltransporte
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Stahltransporte in Südwestfalen
– Rollmops-, Draht- und Knüppelzüge –

 •   Allgemeine Informationen
 •   Zielbahnhof Belecke Gbf Rundstahl und Walzstahlplatten für Fa. Siepmann, Transporteur WLE
 •   Zielbahnhof Dillenburg Coils für Outokumpu, Transporteur DBC
 •   Zielbahnhof Ferndorf ⁄ Kreuztal Coils für ThyssenKrupp Steel, Transporteur DBC
 •   Zielbahnhof Finnentrop Coils für ThyssenKrupp Steel, Transporteur DBC
 •   Zielbahnhof Hagen-Kabel Coils für Fa. Wälzholz, Transporteur DBC
 •   Zielbahnhof Hagen -Gbf, -Eck Coils für Fa. Schmitz, Transporteure DBC, Tx-Logistik und VPS
 •   Zielbahnhof Herdorf Coils für EMW-Stahlservicecenter Pfannenberg, Transporteur KSW
 •   Zielbahnhof Hohenlimburg Coils für Fa. Bilstein, Transporteur DBC
 •   Zielbahnhof Hüsten West Coils für Stahlservicecenter Stahlform Schulte, Transporteur RLG
 •   Zielbahnhof Letmathe Drahtrollen und Coils für Spedition Hermesmann, Transporteur DBC
 •   Zielbahnhof Paderborn Rundstahl für Benteler SteelTube, Transporteur DBC
 •   Zielbahnhof Plettenberg Rundstahl für Fa. Wälzholz, Transporteur OHE
 •   Zielbahnhof Scherl Coils für Spedition Dehnhardt, Transporteur DB
 •   Zielbahnhof Schwerte Ost Coils für Stahlservicecenter Hövelmann & Lueg, Transporteur TWE
 •   Zielbahnhof Wickede Coils für Fa. Westfalenstahl, Transporteur DBC und DE


 •  Allgemeine Informationen

In Südwestfalen ist seit jeher die Region durch das Lennetal durch die Weiterverarbeitung von Stahl zu hochwertigem Walzstahl und Stahlblechprodukten bekannt geworden. Im benachbarten Oberen Ruhrtal ist Stahlblech weiterverarbeitende Industrie angesiedelt. Der Transport der Coils und der Rundstähle verschiedenster Breiten und Durchmesser erfolgt auch heute noch überwiegend per Schiene, die Endverteilung von verstreut vorhandenen Stahlservice-Centern per LKW.

Seit den neunziger Jahren haben die zum Schutz des Ladegutes mit Plane versehenen Coiltransportwagen den Haubenwagen und den seit Ende der neunziger Jahre abgelösten Klappdachwagen (Taes, Tms) größtenteils den Rang abgelaufen. Nachfolgend soll ein grober Überblick über die Stahltransportrelationen im Sauerland aufgezeigt werden. Die Galerie wird ständig mit Informationen und Bildern erweitert.

Zuerst sollen hier auch kurz die nicht in festen Relationen das Sauerland durchquerenden Coilzüge die Gesamtübersicht abrunden:


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 •  Zielbahnhof Belecke Gbf, Fa. Siepmann

Die mittelständische Firma Siepmann, in Belecke im Möhnetal gelegen, wird auch heute noch vereinzelt mit Stahlblechen, Knüppeln oder Walzstahlplatten auf der Schiene bedient. Die große Gesenkschmiede dient unter anderem der Herstellung hochwertiger Industriearmaturen.

Die Ladestelle ist die letzte im Verlauf der Möhnetalbahn zwischen Belecke und Soest. Es ist eine kleine Werklok zum Verschub der Wagen unter der Kranbrücke im Einsatz. Der Wagenzulauf erfolgt vom Übergabebahnhof Neubeckum aus über die WLE-Stammstrecke.

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 •  Zielbahnhof Dillenburg

Das frühere ThyssenKrupp-Werk Dillenburg gehört seit 2014 zur weltweit tätigen Outokumpu-Gruppe und wird immer in Ganzzugchargen beliefert. Es ist der letzte Gleisanschluß im Verlauf der ehemaligen Strecke nach Ewersbach. In dem Kaltwalzwerk werden hochwertige Edelstahlbleche als Vorprodukt für die Herstellung weißer Ware und anderer Konsumgüter angefertigt.

Als Besonderheit werden hier die Coils auf offenen Schwerlastwagen transportiert, was den Zügen die Spitznamen "Haribo-Express" oder "Rollmopszug" eingebracht hat. Die Züge werden durch DB Schenker von Oberhausen über die Ruhr-Sieg-Strecke mit E-Lok bis Dillenburg gefahren, die letzte Meile obliegt einer 294. Dabei ist aufgrund der Gesamtzuggewichte zwischen Altenhundem und Dillenburg der Schub- und Bremslokeinsatz angesagt.

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 •  Zielbahnhof Ferndorf ⁄ Kreuztal

Für die ThyssenKrupp-Werke in Ferndorf und Kreuztal-Eichen sowie weitere Stahlkunden der Umgebung erhält der Verteilbahnhof Kreuztal die Stahlcoils aus dem Ruhrgebiet via Ruhr-Sieg-Strecke. Während in Ferndorf die Bandbeschichtung und Blechverzinkung angesiedelt ist, werden in Kreuztal-Eichen Kaltwalzprodukte hergestellt.

Mittlerweile kommen auch einige Züge über Troisdorf und die Siegstrecke nach Kreuztal, was den Schiebelokeinsatz ab Altenhundem überflüssig macht. Die in relativ kurzen Zügen angelieferten Vollwagen werden leer in zusammengefassten Garnituren Richtung Ruhrgebiet abgefahren, zumeist wird der nachmittägliche Leerzug von Kreuztal Richtung Ruhrgebiet aus zwei bis drei Kurzgarnituren gebildet.

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 •  Zielbahnhof Finnentrop

Das ThyssenKrupp Steel Europe-Werk in Finnentrop erhält vom TKS-Stahlwerk im Ruhrgebiet seine Coils in gesonderten Zügen ab Oberhausen West. An diesem Standort sind für die Produktvorbereitung eine Spaltanlage sowie im weiteren Verfahrensschritt eine Schmalbandverzinkung und eine Feuerbeschichtung angesiedelt.

War hier in den neunziger Jahren eine zebrafarben lackierte V 60 zum werksinternen Verschub vorhanden, so wird hier heute in der Regel eine Northrail-Mietlok eingesetzt. 2012 mussten aufgrund der Umbauarbeiten im Bahnhof Finnentrop mitsamt der Oberleitungsabschaltung für zwei Wochen die Züge mit Doppel-225 bespannt zu nächtlicher Stunde von Kreuztal aus gefahren werden.

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 •  Zielbahnhof Hagen-Kabel, Fa. C.D. Wälzholz

In Hagen-Kabel liegt der Hauptsitz der mittelständischen Firma C.D. Wälzholz. Der Spezialist für kaltgewalzte, hochwertige Bandstähle liefert seine Vorprodukte an die Automobilindustrie und an im Energiesektor tätige Unternehmen. Ab dem Bahnhof Hagen-Kabel werden die zwei an der Ruhr-Sieg-Strecke Richtung Letmathe gelegenen Werksteile mittels Rangierfahrten jeweils zwei Mal werktäglich bedient. Hierfür gelangt die in Hagen-Kabel als Ortslok vorgehaltene 294 zum Einsatz. C.D. Wälzholz ist auch noch an den Standorten Letmathe-Lasbeck und Plettenberg vertreten. Ende 2015 wurde das Geschäft mit Kaltwalzprodukten der Westfalenstahl Wickede übernommen.

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 •  Zielbahnhof Hagen Gbf ⁄ Eckesey, Fa. Schmitz

Die Spedition Robert Schmitz betreibt im Hagener Stadtteil Haspe ein großes Lager für Coils und Drahtrollen zur Belieferung der heimischen, weiterverarbeitenden Stahlindustrie. Die schienenmäßige Anbindung des ehemaligen Bahnhofs in Kückelhausen erfolgte bis 2013 über die alte Rheinische Strecke ab Eckesey und den Abzw Weidestraße. Auf Grund des geplanten Straßenneubaus der Hagener Bahnhofshinterfahrung erfolgte am 14. November des gleichen Jahres die Inbetriebnahme eines neuen Gleisanschlusses, welcher an der S-Bahnstrecke Hagen Hbf – Heubing hinter der Stadion Wehringhausen abzweigt. Pro Jahr werden dort 300.000 Tonnen Coils umgeschlagen.

DB Cargo bedient den Anschluss zwei mal pro Tag mit Einzelwagen (Coils und Drahtrollen) über Eckesey. Hinzu kommen TX-Logistik mit Coilganzzügen aus Italien sowie VPS aus Beddingen, welche den Hagener Gbf ansteuern. Von dort übernimmt die EBM mit einer dort stationierten Ost-V 100 die Zustellung. Im Lager setzt die Spedition Schmitz eine eigene Werklok (Henschel DHG 275 B, Fabrik-Nr. 31201 ⁄ 1966) für die internen Rangierarbeiten ein.

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 •  Zielbahnhof Herdorf

Zur Belieferung des EMW-Stahlservice-Centers (einer Tochterfirma der SSI Schäfer Gruppe) auf dem Pfannenberg bei Neuenkirchen verkehrt seit 2014 ein in Eigenregie von der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein eingesetzter Pendelzug mit blauen Shis-Wagen zwischen dem Übergabebahnof der Dortmunder Eisenbahn in Obereving und dem KSW-Übergabebahnhof Herdorf.

Dieser Zug nimmt dienstags und freitags vormittags den Laufweg über Witten - Hagen-Kabel - Kreuztal und Betzdorf. Zwischen Altenhundem und Siegen wird der von Stammlok KSW 43 (G 2000) (Ersatzweise KSW 46 (G 1700-2)) angeführten 2000-Tonnen-Fuhre unterstützend eine weitere KSW-Lok (G 1000, G 1206 oder G 1700-1) vorgespannt oder diese als Schublok hinten angesetzt.

Vom KSW-Bahnhofsteil in Herdorf werden die Wagen in mehreren Einzeltouren über die zwei Spitzkehren auf den Pfannenberg gebracht. Dieser Großhändler mit 100tsd Tonnen-Lager beliefert die Schäferwerke im Raum Betzdorf - Herdorf mit Fein- und Lochblechen zur Herstellung von Industrie- und Systemschränken und Kleincontainersystemen.

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 •  Zielbahnhof Hohenlimburg

Die Fa. Bilstein in Hohenlimburg verfügt über eine mehrgleisige Ausweichanschlussstelle, welche mit drei Sperrfahrten pro Werktag vom Güterbahnhof Hohenlimburg-Oege aus bedient wird. Hier kommen gemischt Hauben- und Planenwagen zur Anlieferung der Coils zum Einsatz. Das Bilstein-Kaltwalzwerk handelt mit nach Kundenwusch hergestellten, hochwertigen Stahlprodukten. Der das Hoesch-Warmwalzwerk Hohenlimburg mit Stahlbrammen beliefernde Ganzzug wird in dem gesonderten Thema Hoesch-Brammenzug detailierter beschrieben.

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 •  Zielbahnhof Hüsten West

Im Westen von Hüsten liegt ein früher der Flachform AG gehörendes Stahlservice-Center, das seit 1999 durch die Firma Stahlform Schulte betrieben wird. Zur Versorgung der Neheimer Leuchtenindustrie und weiterer Kunden aus dem Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau mit wärmebehandelten Stahlblechzuschnitten kamen in den achtziger Jahren immer in Chargen Ganzzüge zum Neheim-Hüstener RLG-Bahnhof, die dann in Einzelfahrten zu drei bis vier Coilwagen zugestellt wurden. Heute wird der Bahnanschluss immer mal wieder sporadisch zum Auffüllen des Lagers genutzt.

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 •  Zielbahnhof Letmathe

Das zu DB Montan gehörende Stahlservice-Center Letmathe wurde nach der um 2010 erfolgten Schließung und Verlagerung nach Hagen durch die Iserlohner Spedition Hermesmann übernommen und durch deren Tochterfirma Transport Logistik GmbH reaktiviert. Wurden anfangs erst nur Drahtrollen auf speziellen Res-Wagen angeliefert, so kommt heuer die volle Bandbreite an Stahlrohprodukten dort zum Umschlag auf den LKW, der die Flächenbedienung zu den Kunden im Raum Letmathe (unter anderem C.D. Wälzholz Werk Lasbeck) vornimmt.

2014 wurde das Center durch einen Hallenanbau erweitert. Ende 2015 gab es erneut Bauarbeiten zur Erweiterung der Gleisanlage und dem Bau einer weiteren, neuen Warmlagerhalle. Hier nimmt der Schienengüterverkehr mit der von Schwerte aus verkehrenden DB Schenker-Bedienung erfreulicherweise weiter zu. Seit Ende 2015 verkehrt der Zug dann aus Last- und Rangiergründen mit Zug- und Schlusslok 2 x BR 294.

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 •  Zielbahnhof Paderborn

Die im Paderborner Dunstkreis mehrfach vertretene Fa. Benteler Stahl erhält auch heute noch quasi im werksinternen Verkehr von ihrem Elektrostahlwerk Hanekenfähr gewalzten Rundstahl ("Knüppel") im Ganzzugverkehr. Dieser für das Benteler-Röhrenwerk in Schloß Neuhaus bestimmte Zug nahm früher den direkten Laufweg über die TWE-Strecke von Lengerich bis nach Paderborn Nord.

Dort werden aus den Knüppeln sogenannte Luppen (dickwandige Rohrrohlinge) und hochwertige Stahlrohre im Nahtlosverfahren als Endprodukt hergestellt. Zum 01. Oktober 2010 übernahm DB Schenker die zuvor vom Kooperationspartner TWE durchgeführte Bespannung der mit Stahlknüppeln beladenen Züge wieder selbst und führt den Zug seitdem mit E-Lok bespannt über Hamm und Soest. Ab Paderborn übernimmt die Ortsbedienung die weitere Zustellung.

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 •  Zielbahnhof Plettenberg

Auch in Plettenberg gibt es eine Niederlassung des Kaltbandspezialisten C.D. Wälzholz. Für diesen und andere Abnehmer von Rundstählen über den Werksbahnhof der MEG rollt in der Regel zwei Mal wöchentlich ein entsprechender, aus Res-Wagen gebildeter Zug der OHE von Hasbergen (Georgsmarienhütte) nach Plettenberg. Bespannt ist dieser mit der OHE-Stammlok 1033, einer G 2000. Der Bedarf und die Fahrzeiten schwanken stark. Die Bedienung mit Coils erfolgt durch DB Schenker mit der Übergabe von Finnentrop aus.

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 •  Zielbahnhof Scherl

Bis zur Insolvenz der Spedition Dehnhardt im Juni 2008 fand im Bahnhof Scherl bei Meinerzhagen ein Coilumschlag mittels Autokran vom Zug auf die LKW´s der Firma zur Umlandverteilung statt. Heute existiert der Bahnhof nicht mehr, es fand sich auch kein Nachfolgeunternehmen, das dort einen ähnlichen Schiene ⁄ LKW-Umschlag aufgezogen hätte.

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 •  Zielbahnhof Schwerte Ost

Nach dem Umzug der Eisenbahnschwerlastgruppe aus den Hallen des ehemaligen Dampflokausbesserungswerkes Schwerte ins ehemalige Bw Hagen-Eckesey siedelten sich in Schwerte zwei große Stahlservice-Center an: Die zur Arcelor-Gruppe gehörende Flachform Stahl AG und der Konkurrent Hövelmann & Lueg, einer Tochter des Salzgitter-Konzerns. Während Flachform mit einem Jahresvolumen von 250tsd Tonnen aus den Coils Spaltband im Längsteilungsverfahren herstellte, war Hövelmann & Lueg auf quergeteilte Produkte und Formschnitte spezialisiert.

Im Jahre 2006 wurde die Flachform Stahl AG von Hövelmann & Lueg übernommen, womit sich deren Jahresvolumen auf heute 500tsd Tonnen verdoppelte. Arcelor-Kunden werden seitdem in einer Kooperation von Salzgitter beliefert. Neben der abendlichen Bedienung mit Coils durch DB Schenker rollt dort nachmittags regelmäßig ein Ganzzug der Captraingruppe von Gütersloh aus mit Stahlcoils aus dem Arcelor-Stahlwerk Bremen (ehemlige Klöcknerhütte) an, der komplett aus blauen ERR-Planenwagen gebildet wird. Mittels Rangierfahrten wird das ehemalige Dampflokausbesserungswerk vom Bahnhof Schwerte Ost aus bedient.

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 •  Zielbahnhof Wickede

Das Westfalenstahlwerk in Wickede wurde bis Januar 2016 mit Coils über die DB Schenker-Bedienfahrt beliefert. Mitte der 2000er Jahre gab es eine bedarfsweise, zusätzliche Belieferung durch die Dortmunder Eisenbahn von Obereving aus. Nachdem der Bedarf gesunken war, wurde der Dortmunder Zug wieder eingestellt. Im Werk war eine Schöma-Werklok aktiv.

Mit Datum vom 06.11.2015 wurde die Übernahme des Kaltbandgeschäfts durch den Konkurrent Wälzholz aus dem benachbarten Hagen beim Kartellamt beantragt. Als Folge der Verlagerung der Kaltbandaktivitäten ins benachbarte Hagen (in Wickede konzentriert man sich zukünftig auf die Herstellung metallischer Halbzeuge wie Thermo-Bimetalle und plattierte Werkstoffe für die Bau- und Elekrtoindustrie und den Energiesektor) wurde die Bedienung des Westfalenstahlwerke zum 01.02.2016 komplett eingestellt und das Anschlussgleis am 06.02.2016 betrieblich gesperrt.

Zur Wickeder Gruppe gehört heute auch die Deutsche Nickel (ex VDN) mit ihrem Werk in Schwerte, die früher auch mal über einen Gleisanschluß und eine Köf II als Werkslok verfügte.

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