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Bft Neheim-Hüsten DB
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Bahnhof Neheim-Hüsten

Bahnhofsteil Neheim-Hüsten DB

Lage und Statistische Daten

Der Staatsbahnhof Neheim-Hüsten war seit dem Bau der Oberen Ruhrtalbahn bereits mit umfangreichen Gleisanlagen zum Rangieren und Behandeln (Be- ⁄ Entladung) von Güterwagen ausgestattet. Für den Personenverkehr dienten bis zum Stationsumbau im Jahre 2017 zwei lange Bahnsteige auch den Fahrgästen von längeren Schnell- und Sonderzügen eine Zustiegsmöglichkeit.

Für den Güterverkehr waren bisher immer zwei Ein- und Ausgangsgleise, ein Rangiergleis, zwei Freiladegleise und mehrere Gleise zur Anbindung der Güter- und Expressgutabfertigung sowie ein Gleis an der Postrampe vorhanden. Nach 1996 wurden die Gleise nach Aufgabe der Stückgutabfertigung und auch das Postgleis nach Stillegung der Umladestelle abgebaut oder vom Gleisnetz abgebunden. Zur Ausstattung für den Güterverkehr zählten auch eine Gleiswaage und ein Bockkran gegenüber des Empfangsgebäudes.

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Im Verlauf der Modernisierung der Personenverkehrsstation entfällt mit Gleis 3 eines für die Güterzüge, was bedarfsgemäß aber kein Problem darstellt. Beginnen die Züge doch i.d.R. als Rangierfahrt im RLG-Bahnhof "Ue" oder im DB-Stumpfgleis 163 östlich des Bahnübergangs Von-Lilien-Straße. Im Rahmen der Modernisierungsoffensive II wird der Bahnsteig zwischen Gleis 1 und 2 auf die Lage von Gleis 3 verlegt. Auch neu gebaut werden Personenaufzüge, eine Unterführung bis auf die Seite der früheren Ladestraße, auf der nun gegenüber des Empfangsgebäudes P + R - Parkplätze angelegt werden.

Die Flächen der ehemaligen, zwischenzeitlich als Holzfachmarkt genutzten Güterbabfertigung werden neu als Gewerbefläche ausgewiesen, um eine anderweitige Nutzung zu ermöglichen. Nach der in Gleis 6 bis 2009 durchgeführten Holzverladung als letzte Nutzung der Freiladestraße konnte dieser Bereich als Umladestelle von Material für Bahnbaustellen genutzt werden.

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Der Gleisanschluß eine kleinen Spedition gegenüber des heutigen Dr-Stellwerks ist nur noch vom Gleisnetz abgetrennt vorhanden, das Gebäude längst Geschichte. Signaltechnisch wurde der Neheim-Hüstener DB-Bahnhofsteil bis 1985 durch Formsignaltechnik von den Stellwerken "Nw" und "No" gesteuert. Seit 1985 ist das neue Dr-Stellwerk "Nf" (Neubau gegenüber "No") mit Lichtsignaltechnik in Betrieb.

Ort

Die allgemeinen Angaben zum Ort finden sie auf der Seite Bahnhof Neheim-Hüsten

Fahrzeuge und Verkehr

In der Dampflokzeit dominierten hier die Baureihen 03.10, 038, 044 und 050 den Schienenverkehr. Die Personenzüge wurden seit Ende der sechziger Jahre im Mischbetrieb mit Dampfloks (u.a. Baureihe 03.10) und modernen V-Loks der V 160- Familie und vereinzelt Hammer V 200 traktioniert. Ab Mitte der Siebziger Jahre kamen dann bis auf wenige Ausnahmen neue Loks Baureihe 218 vom Bw Hagen-Eck im Güterzug- und Personenzugdienst sowie der Baureihe 212 im Güterzugeinsatz und Rangierdienst von Beswtig aus zum Einsatz.

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In den neunziger Jahren kam es schrittweise zur Umstellung des Personenverkehrs auf die Triebwagenbaureihen 628.4 und 612, 2006 fuhr der letzte 218-bespannte Planzug durch die Leuchtenstadt an der Ruhr. Die im Zuge einer Vergabe der Verkehrsleistungen ab 10.12.2016 an DB Regio vorgesehenen Neufahrzeuge vom Typ LINK des polnischen Herstellers Pesa (Baureihen 632 und 633) werden aller Voraussicht nach wegen Zulassungsproblemen sukzessive erst ab Dezember 2019 in Umlauf kommen, bis dahin bestreiten Fahrzeuge der Baureihen 612, 644 und fallweise auch 628 den Ersatzverkehr. Im Güterverkehr sind heuer nur die DB-Garvita der BR 265 und die Loks der RLG auszumachen.

Erwähnenswert ist noch die Vorhaltung einer hier stationierten Bahnhofs-Köf (1982 Köf II (Stammlok 323 593), 1983 Köf III (Stammlok 332 134)) bis Mitte der achtziger Jahre, danach übernahm die BR 212 von Bestwig aus den Rangierdienst.

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

Erwähnenswert ist auch, das in Neheim-Hüsten DB häufiger, auch gerade wegen der Platzverhältnisse, Schadfahrzeuge auf Gleis 4 oder 5 gegenüber dem Empfangsgebäude zwischenabgestellt wurden. Hier standen sie dann oft mehrere Tage, bis die jeweilige Werkstatt mit dem Hilfszuggerätewagen zum "abholen" anrückte...

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