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Strecke 2861
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Strecke Finnentrop – Wennemen (2861)

Abschnitt Finnentrop – Wenholthausen

Nach Inbetriebnahme der Ruhr-Sieg-Strecke gab es Überlegungen, eine Verbindungslinie über Eslohe zur Oberen Ruhrtalbahn zu schaffen. Beim Bau der Bahn waren mehrere, teilweise imposante Kunstbauten zu erstellen, so Lenhauser und Kückelheimer Tunnel, die Fischbauchbrücke über die Wenne und die Ruhrbrücke bei Berge. Am 16.01.1911 konnte der Betrieb aufgenommen werden. Der Bahnhof Wenholthausen wurde durch den Bau der Strecke von Altenhundem am 01.10.1911 zum Abzweigbahnhof, wobei die Streckengleise beider Bahnen etwa zwei Kilometer bis zur Wennebrücke parallel verlegt wurden.

Der hier beschriebene Abschnitt wurde in "Salamitaktik" am 31.05.1965 im Gesamtverkehr zwischen Serkenrode und Eslohe unterbrochen (stillgelegt erst am 01.07.1972). Nach dem starken Transportrückgang nach Schließung des Dolomitsteinbruchs in Fretter Ende 1970 kam darauffolgend zur Einstellung des beschaulichen Restgüterverkehrs zwischen Finnentrop und Serkenrode zum 01.11.1984, die Gleise im Frettertal wurden im Frühjahr 1987 zurückgebaut. Der Nordabschnitt Eslohe – Wennemen hielt sich bis zur Sperrung der baufälligen Ruhrbrücke bei Wennemen, die am 16.09.1996 erfolgte. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, das die Teilstrecke Eslohe – Abzweig Wennebrücke nach einer Baggerkollision mit der Wennebrücke bereits im Juni 1992 betrieblich gesperrt wurde, welche bis zur Stilllegung nicht wieder aufgehoben wurde.   > zum weiteren Text

  Km 0,9  Lenhauser Tunnel, Westportal
  

  Km 1,1  Lenhauser Tunnel, Ostportal
  

  Km 6,9  Deutmecke BÜ Gierschlader Straße
    

  Km 7,1  Deutmecke Fretterbachbrücke
  

  Km 9,3  Fretter [EFTR]
    

  Km 13,0  Serkenrode [ESKO]
  

  Km 22,2  Eslohe [EESL]
        

  Km 22,5  Sallinghauser Einschnitt (Hellebrücke)
  

  Km 23,4  Sallinghausen BÜ
  

  Km 23,6  Sallinghausen
  

  Km 24,5  Wennebrücke
  

  Km 24,7  Abzweig Wennebrücke [EWEN] (ab 1989)
      

> Zum Abschnitt Wenholthausen – Wennemen

Im Zuge der Elektrifizierung der Ruhr-Sieg-Strecke gab es zwischen 1960 und 1964 einen regen Umleitergüterverkehr über die Frettertalbahn, wozu zum Drehen der schweren Dampfloks eigens ein Gleisdreieck in Wennemen angelegt wurde. Als Ergebnis von Ende der achtziger Jahre durchgeführten Rationalisierungsmaßnahmen wurde die Abzweigweiche von Wenholthausen im August 1989 noch nahe den ehemaligen HP Wenne versetzt.

Es kamen aber in der Folge bis zur Wennebrückesperrung (Baggerkollision) im Juni 1992 kaum noch Züge nach Eslohe. Auf den Teilstücken Lenhausen – Eslohe und Wenholthausen – Wennemen wurden abschnittsweise Radwege angelegt, die Schienen liegen heute noch total zugewachsen im Bahnhof Eslohe sowie zwischen Sallinghausen und Wennebrücke.

Im Juni 2013 wurde damit begonnen, den Einschnitt an der Helle zwischen Eslohe und Sallinghausen zu verfüllen. Damit wurde ein Esloher Ratsbeschluß vom März 2011 umgesetzt, der so die Sanierungskosten der Feldwegbrücke über den Einschnitt einsparen sollte. Der Lenhauser Tunnel –2002 durch die Gemeinde Finnentrop an den Jagd- und Sportschützenverein Frettertal verpachtet– sollte 2013 in den Sauerlandradring integriert werden, wegen Rechtsstreitigkeiten um die Kündigung des auf 25 Jahre geschlossenen Pachtvertrages wurde dieses aber bisher nicht umgesetzt.

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