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Hoesch Brammenzug
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"Der Hohenlimburger"
HOESCH-Brammenpendelzug Duisburg Hochfeld Süd K⁄M – Hohenlimburg

Zur Herstellung von warmgewalzten Bandstahl im Hoesch-Walzwerk verkehrt in der Regel im 12-Stunden-Rhytmus ein Ganzzug mit je etwa 950 to Stahlbrammen vom Duisburger Stahlwerk nach Hohenlimburg an der Ruhr-Sieg-Strecke. Bei nahezu ununterbrochener Produktion wird das so genannte Hohenlimburger Mittelband, heute unter der registrierten Marke precidur® bekannt, zur Direktverarbeitung und auch als Vorprodukt der Kaltwalzindustrie hergestellt. In der Hauptsache wird die Automobilindustrie mit diesen Produkten beliefert. Mehr Informationen hierzu finden sich auf der ThyssenKrupp-Webseite.

Eine schöne Herbstwetterstimmung bot am 11. Oktober 2012 das passenden Motiv im Hohenlimburger Bahnhof für den einrollenden Brammenzug von Duisburg Hochfeld. 225 177 und 023 sind in der Woche für die Bespannung vorgesehen. Die Oberhausener 225-Pärchen waren immer bis zu anstehenden Fristarbeiten teilweise mehrere Wochen zusammen gekuppelt in diesem Dienst unterwegs.

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Die Bespannung des schwergewichtigen, heute aus Sammnps-Wagen gebildeten Zuges oblag seit Mitte der 90ger Jahre bis Mitte 2003 den Oberhausener 232. Danach wechselte die Bespannung des um einige Wagen gestärkten Zuges auf eine Doppeltraktion der Baureihe 225. Nach mehreren Bespannungstests wurde die Umstellung der Traktion auf die in Oberhausen beheimatete Baureihe 247 (ECR-Mietloks, Unterbauart der Class 66) zunächst nicht verwirklicht, da eine der neuen Maschinen die benötigte Zuglast nicht allein bewältigen konnte.

Am 21.10.2011 hat das Doppel aus 225 020 und 225 027 mit dem Brammenzug zum Hoesch-Walzwerk seinen Zielbahnhof fast erreicht, als von der Brücke der Bundesstraße 7 diese Herbstaufnahme angefertigt wurde.

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Am 03. September 2010 sollte der Brammenzug nach Hohenlimburg mit der in der unmittelbaren Nachbarschaft zum Gutshof Herbeck gelegenen Brücke Lennefährenweg bildlich verewigt werden. Da konnte der Fotograf nur ein langes Gesicht ziehen, als 225 020 und 225 101 nur als Doppel-Lz des Weges kamen, um den Leerzug abzuholen.

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Nach einer im März 2012 beschlossenen Bestellungsänderung von 31 Voith-Loks der Gattung Gravita 10 BB in 15L BB mit den 225 gleichen Leistungsmerkmalen konnte nach Auslieferung der ersten der neuen Maschinen zum 02. Februar 2013 die Traktion auf die neue Baureihe 265 umgestellt werden. Damit war das Ende der planmäßigen Einsätze der Oberhausener 225 bei DB Schenker gekommen.

Wurde das Warmwalzwerk bis Mitte 2014 immer um 12.30 Uhr und 21.30 Uhr bedient, so erfolgt heuer die Zustellung der Wagen vom Hohenlimburger Bahnhof aus in einem geänderten Takt immer um 17.00 Uhr und 08.00 Uhr als Rangierfahrt.

Wegen Bauarbeiten im Bereich Witten rollt der auch am 27. Juli 2018 via Dortmund-Hörde umgeleitete Brammenzug mit seiner Doppeltraktion bestehend aus 265 029 und 016 in den Bahnhof Westhofen. An dessen Osteinfahrt wird die bis dort auf ein Gleis zurückgebaute Gütertrasse wieder zweigleisig.

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Aufgrund erster fälliger Hauptuntersuchungen bei dem Voith Gravita 15 BBL Anfang der 2020er Jahre erfolgte erneut eine Traktionsumstellung. Nun kam eine Claas 66-Maschine zum Einsatz, die von Bochum bis Vorhalle von einer 185 als Schublok unterstützt wurde. Seit Mitte 2023 hat nun die thysseneigene TKSE die Traktion übernommen. Nun befördern zwei MaK-G 1206 in Doppeltraktion die Fracht zum Warmwalzwerk bei gleich gebliebenem Bedienungsturnus. Aufgrund der schwachen Auftragslage fährt 2024 allerdings nur oft nur ein Zug pro Werktag ausser samstags.

Am 04. Juni 2024 lief der Brammenpendel im Abendumlauf. Allerdings war die Rückfahrt Richtung "Pott" kein kompletter Leerzug. Auf dem vierten Samms-Wagen wurden bei der Wareneingangsprüfung durchgefallene Brammen nach Duisburg Richtung Hochofen zurückbefördert. TKSE 545 und 546 haben bei der Durchfahrt Hagen-Kabel somit leichtes Spiel.

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Unmittelbar an der Anst Bilstein befand sich in Hohenlimburg auch das ARPI-Blankstahlwerk. Am Mittag des 11. August 2011 rollen dort 225 027 und 133 auf den letzten Kilometern dem Hoesch-Warmwalzwerk entgegen.

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Als 225 051 und 021 am 09. April 2010 in Hagen-Herbeck mit dem Brammenleerzug am dortigen Dolomitsteinwerk gen Ruhrpott vorbeieilen, ist die Anlage noch komplett vorhanden. Nach der Stillegung erfolgte dann zwischen Oktober 2017 und März 2022 der vollständige Abriß, um auf dem Gelände ein neues Industriegebiet zu entwickeln.

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