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Strecke 2550
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Strecke Aachen – Kassel (2550)

Abschnitt Brilon Wald – Warburg

Das Teilstück Bestwig – Warburg wurde am 06. Januar 1873 feierlich für den Verkehr eröffnet. Auch hier war die Beförderung der Briefpost per Zug üblich, wie diese Honigbestellung per Postkarte aus Marsberg bei den "fleißigen Bienen" von Niendorf vom 10.Oktober 1953 zeigt:

    

Postkarte von Marsberg nach Niendorf, befördert mit Zug 2321 am 10.10.1953
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Zunächst zweigleisig ausgeführt, kam es 1984 zum Rückbau der Infrastruktur auf ein Streckengleis. Werden im ÖPNV noch die Zwischenhaltestellen Hoppecke, Messinghausen, Marsberg, Bredelar und Scherfede bedient, so sind Güterzüge nur noch auf der Durchreise nach Brilon Wald im Holzverkehr zum Eggersägewerk oder zur sporadischen Holzabfuhr ab Brilon Wald zu beobachten.

Eine detaillierte Streckenstatistik finden sie auf der Webseite NRWbahnarchiv von Dipl. Ing. André Joost.

> Zum Abschnitt Bestwig – Brilon Wald

  Km 241,775  Bahnhof Brilon Wald [EBRW]

Im Jahr 1907 sah der Bahnhof Brilon Wald noch so aus: Vor dem alten Bahnhofsgebäude (Abriss und Neubau 1913) befand sich eine kleine Drehscheibe, mittig rechts überragte der große Wasserturm alles. Die Uplandbahn nach Korbach war noch nicht existent (eröffnet bis Willingen 31.10.1914), das Gleis rechts führte zur 1880 eröffneten Chemischen Fabrik (HIAG, später Degussa).

    

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  Km 241,7  Brilon Wald [EBRW]
      

  Km 242,300  Bahnhof Brilon Wald, Stellwerk "Bo"

Im November 1984 konnte Klaus Meschede in der Nachmittagssonne den von 218 135 geführten E 6490 aus Messinghausen bei der Einfahrt nach Brilon Wald mit dem Stellwerk "Bo" aufnehmen. Der eine Bm-Wagen lief anschließend als Kurswagen im D 2328 nach Amsterdam bis Emmerich an der Spitze mit.

    
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  Km 242,300  Bahnhof Brilon Wald, Stellwerk "Bo"
   Bahnhof Brilon Wald, Stellwerk "Bo"
Bauart: mechanisch, E
Außerbetriebnahme: 14.06.1989
Status: abgerissen
Ersatz durch DrS2 "Bf"

  Km 242,4  Brilon Wald, Abzw nach Brilon Stadt
  

  Km 242,5  Brilon Wald, Stadtwald
  

  Km 242,739  ESig "F" Brilon Wald
 
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Auf diesem Bild vom Oktober 1979 ist das Brilon Walder Einfahrtsignal "F" aus Richtung Marsberg zu sehen. 218 145 fährt mit einem Eilzug nach Warburg auf dem Gegengleis gerade daran vorbei, als Klaus Meschede den Verschluss seiner Kamera auslöste. Zu dem Zeitpunkt war die Zweigleisigkeit auf diesem Abschnitt noch gegeben und wie man an dem niedrig stehenden Sperrsignal erkennen kann auch mit signalisiertem Falschfahrbetrieb ausgerüstet.
  Km 242,850  Brilon Wald, Stadtwaldbrücke am Hammerkopf
      

  Km 242,9  Brilon Wald, Stadtwaldbrücke am Hammerkopf

Im Jahr 1977 wurden die Bestwiger Schienenbusse auch auf der Hauptstrecke im Reisezugdienst eingesetzt. Klaus Meschede lichtete im November von der Stadtwaldbrücke am Hammerkopf in Brilon Wald diesen Dreiteiler vom Eschental heraufkommend an der Einfahrt ab. Zu dieser Zeit war dort das Richtungsgleis nach Bredelar noch in Betrieb.

    

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  Km 244,6  Brilon, Pulvermühle
    

  Km 245,131  Blockstelle Eschental (ab 1966 ⁄ 67 Posten 245)
     Blockstelle Eschental, ab 1966 ⁄ 67 Posten 245
Straße "Pulvermühle"
Außerbetriebnahme: 17.12.1985
Status: abgerissen
Ersatz durch EBÜT80-LzH-Fü-Anlage

  Km 247,0  Hoppecke, Krohnenborn
  

  Km 247,2  Hoppecke, Krohnenborn

Am 18. März 2010 hatte die Briloner Schneeschleuder einen Termin in ihrem Unterhaltungswerk Meiningen. 218 311 brachte sie als NbZ 59517 von Bestwig aus dorthin. Aufnahme in den ersten Sonnenstrahlen des Tages am Hoppecker Krohnenborn.

    

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  Km 247,2  Hoppecke, Krohnenborn
    

  Km 247,754  Bahnhof ⁄ Haltestelle Hoppecke [EHOP]

Auf diesem Luftbild aus dem Jahr 1964 sind die Anlagen des damaligen Bahnhofs Hoppecke recht gut zu erkennen. Am Güterschuppen neben dem Empfangsgebäude die obligatorischen Stückgutwagen und an der Ladestrasse ein paar "Emil". Außerdem lässt sich feststellen, das im Gleis 3 die Möglichkeit bestand, per Signal in Richtung Marsberg auszufahren. Was der auf dem Nebengleis abgestellte Personenwagen dort zu suchen hatte, bleibt wohl für immer ein Geheimnis.

    

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  Km 247,754  Bahnhof ⁄ Haltestelle Hoppecke [EHOP]
  

  Km 249,320  Posten 110 ⁄ Messinghausen (ab 1962 Posten 249)
   Posten 110 ⁄ 249 Messinghausen
Straße "Landstraße 870"
Außerbetriebnahme:
Status: abgerissen
Ersatz durch Blih-Anlage

  Km 249,348 – 249,672  Messinghauser Tunnel
   Messinghauser Tunnel
erbaut: ab 1871
Status: 1984 zweites Gleis zurückgebaut,
eingleisig in Betrieb

  Km 250,2  Messinghausen
    

  Km 251,132  Bahnhof Messinghausen [EMSN]
        

  Km 251,132  Bahnhof Messinghausen [EMSN]

Am 02. Oktober 2008 machte die WLH V 200 017 zusammen mit der am Zugschluss hängenden ex-BEG 220 053 und kurzem Sonderzug einen Ausflug von Hattingen nach Dresden-Altstadt. In Messinghausen hatte der DPE 94335 in passender Sonnenlücke Kreuzung mit RE 29210 nach Hagen, aus dessen Führerstand diese Aufnahme gemacht werden konnte.

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  Km 254,3  Mühlenbein Anst [EMUB]
  

  Km 255,170 Beringhausen Posten 255, bis 1966 ⁄ 67 Blockstelle Grottenberg
   Posten 255 Beringhausen Grottenberg
Straße "Grottenberg"
Außerbetriebnahme: 23.10.1986
Status: abgerissen
Ersatz durch EBÜT80-Anlage

  Km 257,6  Beringhausen
  

  Km 259,603  Bahnhof Bredelar [EBDL]

Bilder von der Entstehung der Oberen Ruhrtalbahn sind selten, der Bau des Bahnhofs Bredelar mit seinem Betriebswerk wurde hingegen dokumentiert. Die Aufnahme aus dem Jahr 1872 stammt aus dem Fundus des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin:

    

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  Km 259,603  Bahnhof Bredelar [EBDL]
  

  Km 259,603  Bahnhof Bredelar [EBDL]

Auf diesem Luftbild aus dem Jahr 1962 sehen wir im Vordergrund das Kloster Bredelar und dahinter die Anlagen des Bahnhofs. Neben dem Wasserturm sind noch zwei Nebengebäude des ehemaligen Bahnbetriebswerks vorhanden, der Ringlokschuppen ist bereits abgerissen.

Links daneben steht in Kilometer 259,530 das mechanische Fahrdienstleiterstellwerk "Bf", welches bis 1986 Bestand hatte. Im östlichen Ausfahrrechtsbogen ist bei genauem Hinsehen in der Vergrößerung noch die Erzumladeanlage mit Sturzbühne der 900mm Grubenbahn der Mannesmann AG aus Martenberg zu erkennen, welche im Frühjahr 1963 stillgelegt wurde.

    

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  Km 263,4  Obermarsberg
  

  Km 264,402  Posten 264 ⁄ ehem. Bk Diemelbrücke
   Posten 264, früher Blockstelle Diemelbrüke
Straße "Lange Ricke"
und Anrufschranke in km 264,575
Außerbetriebnahme: 26.10.1982
Status: derzeit ungenutzt vorhanden
Ersatz durch BliH

  Km 267,900  Bahnhof Marsberg, Stellwerk "Mf"
   Bahnhof Marsberg Stellwerk "Mf"
Bauart: mechanisch
Außerbetriebnahme: 23.09.1986
Status: abgerissen
Ersatz durch DrS2 "Mbf" neu

  Km 268,600  Bahnhof Marsberg, Stellwerk "Mo"

Im April 1984 war an der Ostausfahrt des Bahnhofs Marsberg die alte Infrastruktur noch komplett erhalten. Günter Tscharn lichtete dort am 24. die mit E 3690 (Warburg – Brilon Wald) einfahrende 218 137 samt Stellwerk "Mo" sowie den Ausfahrtsignalen E und F und das Hp 2 zeigende Einfahrtsignal im Hintergrund ab.

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  Km 270,4  bei Marsberg
  

  Km 273,182  Bahnhof Westheim ⁄ Westfalen [EWSM]

Auch vom Bahnhof Westheim liegt ein Luftbild aus dem Jahr 1963 vor. In der Vergrößerung kann man zum Beispiel erkennen, das die Ausfahrtsignale in Richtung Osten im Bereich des Stellwerks "Wo" am rechten, mittleren Bildrand zu diesem Zeitpunkt erst hinter dem Bahnübergang Industriestrasse gestanden haben.

    

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  Km 279,570  Wrexen Posten 279

Um das Jahr 1910 bestand der Posten 279 am BÜ Hauptstrasse in Wrexen nur aus einer kleinen Holzbude mit Läutewerk und zwei Schrankenbäumen. Blick von jenseits der Bundesstrasse 7 mit Diemelbrücke und Kirche:

    

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  Km 280,090  Bahnhof Wrexen [HWRX], später Anst
  

  Km 282,4  Scherfede, BÜ Friedrich-Böhlen-Strasse
  

  Km 284,0  Scherfede Bf
      

  Km 284,6  Rimbeck
  

  Km 284,7  Rimbeck, BÜ Hoppe
  

  Km 291,9  Warburg Gbf
     

  Km 293,0  Warburg [HWAR]
      

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