Sonnenaufgang überm Sauerland Logo Sauerlandbahnen.de und .info
Impressum & Haftungsausschluss  |  Hinweise & Statistik  |  Links  |  Updateliste  |  Letztes Update: 06.06.2019
Strecke 2854
Startseite
Streckenbeschreibungen
Bahnhofsbeschreibungen
Fahrzeugbeschreibungen
Züge
Historische Dokumente
Streckenkarte
Auswärtsexkursionen
Copyright Gebrüder Zöllner

Strecke Abzw Nuttlar – Frankenberg  (2854)

Abschnitt Winterberg – Frankenberg ⁄ Eder

Der beschriebene Streckenabschnitt von Winterberg bis ins hessische Frankenberg konnte nach Fertigstellung zahlreicher Kunstbauten am 01. Dezember 1908 als letzter Teil der durchgehenden Verbindung von Nuttlar her eröffnet werden. Zwischen Winterberg und Bromskirchen sind dies die Winterberger Tunnel 1 (287 m) und 2 (140 m ), der Tunnel Bromskirchen mit 315 Metern Länge sowie der Linspher Viadukt ebendort.

Neben dem Personenverkehr wurde auch umfangreicher Güterverkehr abgewickelt. Zu einem bedeutenden Ereignis kam es im zweiten Weltkrieg, als am 29. März 1945 den vorrückenden Amerikanern im Bahnhof Bromskirchen ein Eisenbahnbatteriezug mit zehn funktionstüchtigen V2-Raketen in die Hände fiel. Nach der Verschiffung von Antwerpen aus gen Amerika trug er wesentlich zum Aufbau der amerikanischen Raketentechnik bei.

Das Teilstück Hallenberg – Allendorf verursachte in den 1960er Jahren wachsende Fehlbeträge. Bei gleichzeitigem Investitionsrückstau kam es deshalb am 14.11.1966 aus Sicherheitsgründen zur Einstellung des Personenverkehrs zwischen Winterberg und Allendorf sowie des Gesamtverkehrs ab Hallenberg bis Allendorf. Im letztgenannten Abschnitt erfolgte am 28. Mai 1967 die Gesamtstilllegung und anschließend der Abbau.

Die Trasse zwischen Frankenberg und Allendorf wurde noch bis 1981 für durchgehende Personenzugverbindungen der Oberen Edertalbahn nach Bad Berleburg genutzt. Am 30. Mai 1992 endete dann auch der Güterverkehr zwischen Winterberg und Hallenberg. Auch diese Teilstrecke wurde abgebaut und zum Radweg umgewandelt. Damit war auch das in den siebziger und Anfang der achtziger Jahre übliche Abstellen von Wintersportsonderzügen in Hallenberg nicht mehr möglich.

> Zum Abschnitt Abzw Nuttlar – Winterberg

  Km 25,893  Bahnhof Winterberg [EWTB]

Am 08. März 1990 weilte 724 002 zur Prüfung der Indusimagnete an der Strecke 2854 auch im Bahnhof Winterberg. Das wuchtige, marode Empfangsbebäude aus dem Jahr 1906 wurde 2014 abgerissen und durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt.

    
    >> Zurück zu Lokomotiven

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 25,893  Bahnhof Winterberg [EWTB]
      

  Km 25,893  Bahnhof Winterberg [EWTB]

Weit über die Grenzen hinaus ist Winterberg für seine Ski- und Rodelmöglichkeiten bekannt. So kamen bei guter Schneelage zu Spitzenzeiten in den achtziger Jahren bis zu sechs Sonderzüge an den Wochenenden hierher, um die Menschenmassen zu transportieren. Anfang März 1984 gab es dazu noch reichlich Sonnenschein, als die Oberhausener 221 141 und 149 am Bahnsteig aufeinandertrafen. Klaus Meschede fertigte davon eine Aufnahme an.

    
    >> Zurück zu Lokomotiven

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 25,893  Bahnhof Winterberg, Stellwerk "Wf"
   Bahnhof Winterberg Stellwerk "Wf"
Bauart: mechanisch, Jüdel Bj. 1908
Außerbetriebnahme: 25.11.2013
Status: abgerissen
Ersatz durch ESTW Bestwig

  Km 26,1  Winterberg Einfahrtsignal F
  

  Km 26,3  Winterberger Tunnel I
  

  Km 26,8  Winterberg Molbecke mit Winterberger Tunnel I

Diese Postkartenaufnahme entstand um 1910 kurz nach Fertigstellung der Strecke in Richtung Frankenberg. Die Bauarbeiten am Winterberger Tunnel I sind beendet, das Gleis scheint endgültig verlegt.

    

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 30,3  Daubermühle
  

  Km 33,5  Züschen, Kirche St. Johannes Baptist

Wenn während der Wintersportsaison in den Achtzigern der Bahnhof Winterberg mehr als fünf Sonderzüge erwartete, wurde immer der erste Zug zur Zwischenabstellung leer weiter nach Hallenberg gefahren. Für die nachmittägliche Bereitstellungsfahrt gab es an der Johanneskirche in Züschen Anfang März 1984 noch genug Sonnenlicht. 212 273 und 249 ziehen –durch Klaus Meschede fotografisch festgehalten– in der deutlich sichtbaren Steigung vorbei.

    

  Km 35,400  Anst W.H. Küster & Co. Züschen [EKUS]
     Anst W.H. Küster & Co. Züschen
Inbetriebnahme: ca. Mitte der 50ger Jahre
stillgelegt
Status: Gleise abgebaut

  Km 37,6  bei Liesen
  

  Km 40,560  Bahnhof Hallenberg [EHAG]

Im Juni 1985 war der Bewuchs in den Gärten gegenüber dem Hallenberger Empfangsgebäude noch überschaubar, sodaß Bilder noch ohne Probleme möglich waren. Klaus Meschede nutzte die Chance und lichtete die Übergabe 69942 nach Bestwig mit 212 254 und einem Fz-Wagen dort ab.

    
    >> Zurück zu Lokomotiven

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 40,560  Bahnhof Hallenberg [EHAG]
        

  Km 40,560  Bahnhof Hallenberg [EHAG]

Diese 1942 verschickte Postkarte zeigt das Hallenberger Bahnhofsgebäude vom Siegelsberg aus. Noch sind die Bäume nicht hoch genug um die Anlagen zu verdecken.

    

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 41,0  Hallenberg Streckenende
    

  Km 41,5  Hallenberg Klosterweg

Ab 1955 wurden die Neubaudieselloks der Baureihe V 65 auch dem Bw Marburg zugeteilt und liefen über Frankenberg und Winterberg den Bahnhof Bestwig an. An einem Sommermorgen des Jahres 1956 wurde der P 1489 von Bestwig nach Frankenberg mit V 65 014 vor der Kulisse von Hallenberg mit der St. Heribertkirche abgelichtet.

    
    >> Zurück zu Lokomotiven

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 53,1  Bahnhof Allendorf ⁄ Eder [FALD]

Im Bahnhof Allendorf gab es im Mai 1983 noch eine Menge zu tun. 211 179 erhöhte beim Rangieren erstmal kräftig die Feinstaubwerte im Ort, als Klaus Meschede den Verschluss seiner Kamera dabei auslöste.

    
    >> Zurück zu Lokomotiven

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 57,2  bei Haine

Bitterkalt und wolkenlos war es Anfang Dezember 1991, als Klaus Meschede den Übergabegüterzug aus Allendorf ⁄ Eder nach Frankenberg mit der Giessener 212 104 aufnahm. Es war nur ein einzelner Kesselwagen vom örtlichen Gashändler zu befördern.

    
    >> Zurück zu Lokomotiven

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

  Km 59,6  bei Röddenau
  

  Km 61,5  Bw Frankenberg [FFRK]

Am Ende der Ruhr-Eder-Bahn liegt der Bahnhof Frankenberg. Dieser konnte auch mit einem eigenen Bahnbetriebswerk aufwarten, welches als eigenständige Dienststelle aber schon im April 1956 aufgelöst wurde. Nach einer Zeit als Außenstelle des Bw Marburg erfolgte Anfang der achtziger Jahre der Abbau. Im November 1981 konnte Klaus Meschede die Anlagen mit abgestellter Schienenbusgarnitur noch auf Diafilm aufnehmen.

    

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

>> Zum Seitenanfang