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Strecke 2854
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Strecke Abzw Nuttlar – Hallenberg (– Frankenberg)  (2854)

In mehreren Etappen wurde die schon seit 1891 geforderte Bahnlinie zwischen Oberen Ruhrtal und Winterberg eröffnet. Ein erster kurzer Abschnitt verband Bestwig mit dem Kleinbahnhof der Bahn Steinhelle-Medebach und ging am 01.05.1902 in Betrieb. Zum 01.10.1906 kam dann die Negertalstrecke bis Winterberg hinzu, bis schließlich am 01.12.1908 die Verbindung bis Frankenberg der Bestimmung übergeben werden konnte.

Immer schon diente die eingleisige Nebenbahn dem Wintersportsonderverkehr. Bis zum Winter 1997 ⁄ 1998 kamen, wenn zuletzt auch nur wenige, lange lokbespannte Züge aus Ruhrgebiet und Münsterland auf die Winterberger Hochfläche. Bereits am 25.09.1966 endete der Gesamtverkehr zwischen Hallenberg und Allendorf (Eder), kurze Zeit später am 28.05.1967 der Personenverkehr ins Nuhnetal zwischen Winterberg und Hallenberg.

Lange Zeit blieb es nun bei dieser Konstellation, bis am 30.05.1992 der Gesamtverkehr zwischen Winterberg und Hallenberg "dran glauben" mußte. Nachdem 1994 auch der spärliche, in dem Jahr mit den Personenzügen abgewickelter Restgüterverkehr zwischen Winterberg und Steinhelle endete gelangten nur noch Schottersonderzüge auf die Bahn.

Nur 2007 kam es zur Reaktivierung des Winterberger Ladegeleises zur Abfuhr von Sturmholz. 2008 endete schließlich sämtlicher Güterverkehr im Negertal. Seitdem drehen nur noch die LINTe der Reihe 648 als RE 57 ihrer Runden im Zuge der Linie Winterberg - Dortmund. Bedeutenster Kunstbau ist das Siedlinghauser Viadukt.

Nachdem bereits am 18. November 2013 nach 106 Jahren die Fahrkartenausgabe in Winterberg geschlossen wurde, erfolgte in der Nacht vom 23. auf den 24.11.2013 die Umstellung der Strecke auf ESTW-Stellwerkstechnik. Seitdem werden die Betriebsstellen Bigge, VEW Anst, Siedlinghausen und Winterberg vom PC im Stellwerk "Bgf" in Bestwig aus ferngesteuert.

Nach letzten Verladeaktivitäten in der Awanst Steinhelle im Zuge der Kyrill-Sturmholzverladungen im Jahre 2008, wurde die hierbei zuletzt im Verschub eingesetzte, langjährige MHI-Werklok (O & K 62201 ⁄ 196x) am 10.06.2016 zur Verschrottung mittels Straßentransport abgeholt.

  Km 0,0  Abzw Nuttlar
  

  Km 0,6  Nuttlar
  

  Km 0,8  Nuttlar-Dümel, Unterquerung B 7 ("Hester-Tunnel")
    

  Km 1,0  Nuttlar-Dümel, Unterquerung B 7 ("Hester-Tunnel")
      

  Km 1,1  Nuttlar-Dümel, Bahnübergang Sportplatz
      

  Km 2,0  Antfeld, Brücke B 480
  

  Km 2,2  Deutsche Bauernsiedlung Anst
    

  Km 3,6  Bigge
  

  Km 4,0  Bigge, St. Martin-Kirche
  

  Km 4,7  Bigge [EBIG]
  

  Km 5,7  Olsberg, Am Stausee
  

  Km 5,8  Olsberg, Am Stausee
  

  Km 6,2  Bigge VEW Winterberg Awanst [EVWW]
    

  Km 7,7  Steinhelle, MHI Awanst [EMHI]
        

  Km 8,3  Steinhelle, Lehberg
  

  Km 9,0  Wulmeringhausen
    

  Km 9,6  Wulmeringhausen Kirche
  

  Km 10,0  Wulmeringhausen, Spielplatz
  

  Km 10,5  Wulmeringhausen
  

  Km 10,8  Feldweg-BÜ Wulmeringhausen
  

  Km 11,3  Wulmeringhausen, Sportplatz
      

  Km 15,1  Brunscappel
  

  Km 16,4  Siedlinghausen [ESIH]
        
    

  Km 17,1  Siedlinghausen
  

  Km 17,8  Schnickemühle
    

  Km 17,9  BÜ Schnickemühle
  

  Km 18,1  Siedlinghausen, Schotterwerk
  

  Km 18,5  Siedlinghausener Viadukt
    

  Km 19,7  Silbach
  

  Km 19,8  Silbach
  

  Km 20,7  Silbach [ESIL]
        

  Km 21,5  Silbach, Remberg
  

  Km 21,6  Silbach, Remberg
    

  Km 21,8  Silbach, Remberg
  

  Km 23,6  Winterberger Kuppe
      

  Km 23,7  Winterberger Kuppe
    

  Km 24,4  Winterberger Kuppe
  

  Km 25,3  Winterberg TS 1-Tafel
    

  Km 25,9  Winterberg [EWTB]
        
        

  Km 25,893  Bahnhof Winterberg, Stellwerk "Wf"
   Bahnhof Winterberg Stellwerk "Wf"
Bauart: mechanisch, Jüdel Bj. 1908
Außerbetriebnahme: 25.11.2013
Status: abgerissen
Ersatz durch ESTW Bestwig

  Km 26,1  Winterberg Einfahrtsignal F
  

  Km 30,3  Daubermühle
  

  Km 40,6  Hallenberg [EHAG]
      

  Km 41,0  Hallenberg Streckenende
    



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